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13. September 2013

Der zweihundertsechsundfünfzigste Freitag  21:13

Nun gut, eigentlich wollte ich heute ein kleine Designer’s Diary zu Futterneid schreiben (für bgg), aber nun bin ich müde und fertig.

Also bleibt wohl noch die Liste der Rückmeldungen weiter zu führen:

33. Michael Pollmann, damit haben wir auch 3x Michael und gerade beim Erklären von Fürchterliche Feinde, welches ja leider so schlecht angenommen wurde.

34. Jago Matticzk, obwohl wir uns nun schon so langen kennen musste ich mindestens dreimal prüfen, ob ich deinen Nachnamen richtig geschrieben habe. Und ein weiterer Name mit “J” ohne Dopplung.

Das wäre doch lustig, wenn einer meiner Testspieler hier den Abschluss machen würde, aber ich bin weiterhin gewillt Antworten entgegen zu nehmen.

Leider bin ich wirklich zu müde, um hier noch sinnvoll ein kleines Werbetagebuch der Entwicklung zu verfassen, aber zumindest kann ich ja mal drüber nachdenken, was ich hier in den letzten Fünf Jahren gemacht habe:
(rein aus Erinnerung und ohne nachlesen):

Angefangen habe ich (glaube ich) mit der Idee “Freitag frei”, wo es um Wochentage ging und das wegschieben unliebsamer Arbeit, um dann doch beim ersten guten Ansatz mit Veröffentlichung von Schwarzer Freitag zu enden. Schade, dass dies so untergegangen ist, weil ich es immer noch zu meinen besseren Spielen zählen würde und es eines ist, was ich auch immer wieder spielen will. Dann gab es den Versuch mit Karten, die mir Kollegen geschickt haben, ein Spiel zu machen, ja war auch interessant.
Danach gab es Fantasy Fussball, was sogar als Prototyp mal gespielt wurde. (Schon spannend an wie wenig ich mich erinnern kann. Ich weiss wirklich nicht mehr, was ich damit wollte.)
Nun die Geburt meines Sohnes und damit verbunden die Notwendigkeit etwas zu machen, was man alleine testen kann und dann ein Solitärspiel mit Freitag.
Danach sofort das Fremde Federn Projekt als Konzept des Klauens, komplett losgelöst vom Thema “Freitag”. Durchaus erfolgreich, aber leider ein paar cm unterm dem Radar gelandet und deshalb zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Und jetzt Futterneid einfach der Versuch die Idee Schoki umzuverteilen als Spiel zu machen. Keine Ahnung, ob ich dem Schiffbruch gehe oder es super läuft. Bei Futterneid gibt es keine Chance auf Mittelmaß. Und genau deswegen muss ich von Essen auch noch einen Text für bgg schreiben, damit die Leute wissen, warum das Spiel so ist, wie es ist. Das das Ziel eben genau das ist es so einfach wie möglich, aber dennoch spannend zu machen.
Auf jeden Fall freue ich mich darauf ca. 1 Millionen Kalorien in Essen zu verteilen…..